Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung ist ein Sicherungsinstrument zugunsten des Käufers. Sie ist im Grundbuch in der Abteilung II einzutragen und schützt den Käufer vor einer zusätzlichen Veräußerung der Immobilie durch den Verkäufer.

Die Eintragung der Auflassungsvormerkung wird unmittelbar nach Abschluss des Kaufvertrages vom beurkundenden Notar beantragt, falls das im Kaufvertrag aufgenommen ist. Das ist ein wichtiger Bestandteil des Kaufes, da die Zeit zwischen der Unterzeichnung des Kaufvertrages und der eigentlichen Umschreibung des Eigentums in Grundbuch mehrere Monate dauern kann. Da der Käufer seine Verpflichtungen aus dem Vertrag wie die Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises erfüllt hat, hat er einen Anspruch gegenüber dem Verkäufer auf Übertragung des Eigentums. Die Vormerkung sichert genau diesen Anspruch, denn sie ist ohne die Zustimmung des Käufers nicht mehr aus dem Grundbuch zu löschen. Sie dokumentiert damit nach Außen bzw. gegenüber Dritten den Anspruch des Käufers auf Erlangung des Eigentums an der Immobilie.